33. Sonntag im Jahreskreis 14.11.2021 Lesejahr B

„Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Mk 13, 26

„Wir werden ihn sehen, wir werden ihn sehen! … O meine Brüder! Habt ihr schon jemals daran gedacht? Wir werden Gott sehen! Wir werden ihn voll Güte sehen! Wir werden ihn sehen, wie er ist … Von Angesicht zu Angesicht! … Wir werden ihn sehen! Wir werden ihn sehen!!! (Und während einer Viertelstunde hörte er nicht auf zu weinen und zu wiederholen: Wir werden ihn sehen! Wir werden ihn sehen!) ° Pfr. von Ars

32.Sonntag im Jahreskreis 7.11.2021 Lesejahr B

„Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle anderen. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hineingeworfen; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles hergegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.“ Mk 12,43f

„Ich habe viele heilige Personen in meinem Leben angetroffen“, äußerte der Pfarrer von Ars später oft, „aber Pfarrer Balley und Mutter Fayot – so hieß jene Witwe – waren doch die herrlichsten Seelen, die ich je gesehen.“ ° Pfr. von Ars

31. Sonntag im Jahreskreis 31. 10.2021 Lesejahr B

„Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.“ Mk 12, 29f

„Mein Gott, was bin ich, dass du mir befiehlst, dich zu lieben!“ °Pfr. von Ars

30. Sonntag im Jahreskreis 24.10.2021 Lesejahr B

„Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbúni, ich möchte sehen können.“  Mk 10,50f

„Am 1. Februar 1850 hatte man Fräulein Claudine Venet …nach Ars gebracht. Nach einer Gehirnhautentzündung war sie völlig taub und blind geworden… Als sie nun am 1. Februar vor der großen Kirchenpforte stand, ging der Heilige gerade vorüber. Ohne ein Wort zu sagen, nahm er die Blinde bei der Hand, führte sie in die Sakristei und ließ sie im Beichtstuhl niederknien. Kaum hatte er sie gesegnet, als sich ihre Augen dem Licht öffneten und ihre Ohren dem Schall …

Aber nach vollendeter Beichte machte der Heilige die sonderbare Voraussage: „Ihre Augen sind geheilt; Sie werden aber für zwölf Jahre wieder taub werden … So ist es Gottes Wille.“… Tatsächlich hörte sie nachher nichts mehr… Ruhig und gottergeben in der Freude an ihrem wiedergeschenkten Augenlicht harrte die Kranke auf den Tag der Befreiung. Wie groß war dann ihre gläubige Ergriffenheit, als am 18. Januar 1862 die volle Heilung eintrat.“°

29. Sonntag im Jahreskreis 17.10.2021 Lesejahr B

 

„ Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun?“ Mk 35f

„Wenn ich Priester wäre, möchte ich viele Seelen retten.“ ° Pfr. von Ars

28. Sonntag im Jahreskreis 10.10.2021 Lesejahr B

 

„In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?“  Mk 10, 17

„Gott, der alles in seinen Dienst nimmt, .. bedient sich auch meines Karnevals    (=Bezeichnung des Pfr. von Ars für seine Bilder in den Geschäften)“ Pfr. von Ars°

27. Sonntag im Jahreskreis 3.10.2021 Lesejahr B

 

„Mose hat gestattet, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben… Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ Mk 10,4f;15

„Wenn man an die Undankbarkeit des Menschen Gott gegenüber denkt, fühlt man sich versucht, jenseits des Meeres zu flüchten, um sie nicht zu sehen. Es ist erschreckend! Es ginge noch an, wenn der liebe Gott nicht so gut wäre! Aber er ist so gut!“ ° Pfr. von Ars

26. Sonntag im Jahreskreis 26.09.2021 Lesejahr B

„Keiner, der in meinem Namen eine Machttat vollbringt, kann so leicht schlecht von mir reden.“ (Mk 9, 39)

„Man muss um Liebe zu den Kreuzen beten: dann werden sie süß. Ich habe es erprobt: 4 oder 5 Jahre hindurch bin ich verleumdet worden, wurde mir widersprochen, wurde ich herumgestoßen. Oh ich hatte Kreuze … ich hatte fast mehr, als ich tragen konnte! So fing ich an, um die Liebe zu den Kreuzen zu bitten … dann wurde ich glücklich.“ ° Pfarrer von Ars

25. Sonntag im Jahreskreis 19.09.2021 Lesejahr B

„In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er belehrte seine Jünger und sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird in die Hände von Menschen ausgeliefert und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.“ Mk 9,30f

„Unser Herr bezeugt seine Liebe immer nur durch Leiden. Es scheint, als ob er sein Ziel ohne diesen Weg nicht erreichen könnte: es ist der einzige, der zum Himmel führt.“ °Pfr. von Ars

24. Sonntag im Jahreskreis 12.09.2021 Lesejahr B

 

„Da  nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen. Jesus aber wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Tritt hinter mich, du Satan!“ Mk 8, 32f

„Diese zimperlichen Christen wollen nichts ertragen, alles beleidigt sie; auf spitze Worte antworten sie mit spitzen Worten.“ °
Pfr. von Ars

23. Sonntag im Jahreskreis 5.09.2021 Lesejahr B

 

„Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.“  Mk 7,37

„Wenn man an die Undankbarkeit des Menschen Gott gegenüber denkt, fühlt man sich versucht, jenseits des Meeres zu flüchten, um sie nicht zu sehen. Es ist erschreckend! Es ginge noch an, wenn der liebe Gott nicht so gut wäre! Aber er ist so gut!“ °Pfr. von Ars

22.Sonntag im Jahreskreis 29.08.2021 Lesejahr B

„Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.“ Mk 7,21ff

„Gott sieht mit Liebe auf eine reine Seele. Er gewährt alles, was sie erbittet. Wie könnte er auch einer Seele widerstehen, die nur für ihn, nur durch ihn und in ihm lebt.“ ° Pfr. von Ars

21. Sonntag im Jahreskreis 22.08.2021 Lesejahr B

„Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nimmt ihr Anstoß? … Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts.“

Joh 6, 61.63

„Ich hatte großen Hunger während der Messe, und  bei der heiligen Kommunion habe ich zum Guten Gott gesagt: du wirst den Leib und die Seele nähren, und ich hatte keinen Hunger mehr.“° Pfr. von Ars

Mariä Aufnahme in den Himmel, Sonntag, 15.08.2021 Lesejahr B

 

„In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.“ Lk 1, 39

„Sein Gang war, wenn auch schwerfällig, so doch schnell, wie bei einem Menschen, der die Stunden zählt, und der, wenn auch erschöpft, doch sich beeilt, wieder aufs Neue dem Dienste des Herrn zu leben.“ °

19. Sonntag im Jahreskreis 8.08.2021 Lesejahr B

 

„Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht!... Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.“ Joh 6, 43.47

„Einmal waren wir nicht zufrieden, dass er uns so viele Kinder zumutete. Diese Arbeit schien über unsere Kräfte zu gehen und es war das erste Mal, dass wir murrten.“
Jeanne-Marie Chanay war jedoch im Pfarrhaus, wo der Pfarrer ihr Vorwürfe machte. „Er sagte ihr unter anderem, dass wir nicht in der gleichen Bereitschaft wie in der ersten Zeit seien, dass wir uns nicht genug dem Willen Gottes fügen. Jeanne- Marie antwortete: „Ich, ja schon! Aber die anderen murren nicht“. Er antwortete „Ihr seid alle drei gleich.“ Und als Jeanne- Marie zurückkam, hat sie uns das gesagt. Und genau während ihrer Abwesenheit haben wir es uns erlaubt, etwas zu murren.“ °

18. Sonntag im Jahreskreis 1.08.2021 Lesejahr B

 

„Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Sie sagten zu ihm: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du?“ Joh 6,29f

„Sind wir auch geduldig mit uns selbst.“ °Pfr. von Ars

17. Sonntag im Jahreskreis 25.07.2021 Lesejahr B

„Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.“ Joh 6,11

„Das heilige Messopfer ist dasselbe wie das am Kreuz, das einmal auf Calvaria geopfert wurde… Der ganze Unterschied besteht darin, dass das Opfer Jesu Christi auf Calvaria sichtbar war… Aber bei der heiligen Messe opfert sich Jesus Christus seinem Vater durch den Dienst des Priesters auf unsichtbare und unblutige Weise.“° Pfr. von Ars

16. Sonntag im Jahreskreis 18.07.2021 Lesejahr B

 

„In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht ein wenig aus!“

Mk 6, 30f

„Des Abends unterhielt  er sich meistens mit uns, seinen Missionaren, so recht zutraulich, und da war es denn auch, wo wir so recht tief in sein schönes Herz blicken konnten. Mehr als einmal habe ich nach solchen Unterhaltungen ausrufen müssen: „O, mein Gott, wie schön muss es im Himmel sein, da der Umgang mit den Heiligen schon hier auf Erden so angenehm ist, und die Unterhaltung mit ihnen so viel Freude und Seligkeit gewährt!“°

15. Sonntag im Jahreskreis 11.07.2021 Lesejahr B

 

„Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen…“ Mk 6, 7f

„Je mehr man sich arm macht aus Liebe zu Gott, desto reicher ist man in Wirklichkeit.“ °Pfr. von Ars

14.Sonntag im Jahreskreis 4.07.2021 Lesejahr B

 

„Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben.“ Mk 6.4ff

„Diejenigen, die keinen Glauben haben, sind in ihrer Seele mehr blind als die, die keine Augen haben. Wir sind in dieser Welt wie in einem Nebel; aber der Glaube ist der Wind, der diesen Nebel zerstreut und über unserer Seele eine schöne Sonne leuchten lässt.“ °Pfr. von Ars

13. Sonntag im Jahreskreis 27.06.2021 Lesejahr B

 

„Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute waren ganz fassungslos vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren;“  Mk 5,42f

Bei einer anderen Gelegenheit, wo er die Heilung eines Gichtbrüchigen bewirkt hatte, welcher sich an ihn wandte und zugleich geheilt fortging, und die ganze ihn umgebende Menschenmenge ihre Verwunderung und Erkenntlichkeit darüber ausdrückte, beklagte sich der fromme Priester, ergriffen von dieser öffentlichen Kundgebung und der Wirksamkeit seiner Bitten, bei der angerufenen Heiligen darüber, indem er mit einer Demut, welche das ganze Geheimnis seiner Macht verriet, zu ihr sprach: „Ach heilige Philomene, wenn du mir solche Gnaden gewährst, so tue es im Geheimen. Heile diese Leute in ihrer Heimat, und erspare mir in Zukunft ähnliche Verwirrung, wie ich sie in diesem Falle empfunden habe.“ ° Pfr. von Ars

12. Sonntag im Jahreskreis 20.06.2021 Lesejahr B

 

„Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“ Mk 4,40

„Der liebe Gott flößt keine Angst ein.“ °Pfr. von Ars

„Fürchtet euch nicht“,  hat der Herr immer wieder zu seinen Jüngern gesagt. Dies war auch das erste Wort an sie nach seiner Auferstehung (Mt 28,10). Doch haben sie sich immer wieder gefürchtet, besonders aber in der Begegnung mit dem Herrn in Seiner göttlichen Vollmacht.

11. Sonntag im Jahreskreis 13.06.2021 Lesejahr B

 

„Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie.“ Mk 4, 26-34

„Wir haben ihn doch, nicht einmal, sondern stets von der großen Menge drängen, stoßen, hin und her zerren sehen, nie und nimmer haben wir nur die geringste Ungeduld, den geringsten Unwillen bei ihm bemerkt. Wir erinnern uns noch gut eines Falles, wo zu einer Zeit, das sein Beichtstuhl wie gewöhnlich ganz belagert war, mehrere Personen fast unmittelbar nacheinander um die heilige Kommunion baten, die auch ebenso gut zugleich hätten kommen können; aber er blieb in derselben ruhigen Fassung. Dieser Vorfall machte auf einen Augenzeugen einen solchen Eindruck, dass er ganz außer sich aus der Kirche lief, und mit größtem Unwillen ausrief:  Ich bin im Zorn, weil es über eine solche Unverschämtheit der hl. Pfarrer nicht ist.“°

Heiligstes Herz Jesu Hochfest 11.06.2021 Lesejahr B

 „einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und zugleich floss Blut und Wasser heraus… Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.“  Joh 19,34; 37

„Der gute Gott fordert von uns nicht das Martyrium des Leibes, er fordert nur und allein das Martyrium des Herzens und des Willens.“° Pfr. von Ars

So haben wir uns die Zusage des Herrn bei Ezechiel nicht vorgestellt:
„Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres. Ich beseitige das Herz von Stein aus eurem Fleisch und gebe euch ein Herz von Fleisch.“ (Ez 36, 26).

Der Herr erfüllt diese Worte, indem er Sein eigenes Herz durchbohren lässt. Dieses Herz ist seit jenem Lanzenstich für alle Zeiten geöffnet und lässt Ströme von Gnaden auf die Menschen fließen, die bereit sind, dieses Gnadengeschenk anzunehmen.

Auch wenn wir dieses Geschenk gratis – umsonst - erhalten, möchte der Herr, dass wir unser Herz für seine Gaben öffnen. Und das erfordert die ganze Hingabe unseres Herzens, das bei so vielen Gelegenheiten durch kleinere und größere Stiche verletzt, ja geöffnet wird. Dies immer wieder anzunehmen, ist das Martyrium des Herzens und des Willens, von dem der Pfarrer von Ars spricht.

Herz Jesu-Verehrung ist also nichts Süßliches, sondern die Vereinigung des eigenen Herzens mit dem Herzen Jesu, das Durchbohrt-werden mit Ihm, nicht so brutal wie beim Herrn, aber doch schmerzhaft.

Aber haben wir keine Angst! Der Herr lässt uns nicht allein auf diesem Weg. Er gibt uns den Pfarrer von Ars an die Seite, der uns Fürsprecher und Vorbild ist. Nur der erste Schritt ist schwer, sagt der Pfarrer von Ars. In der Kraft des Herrn wird dieser Weg immer leichter und beglückender in der Freude des Herrn.
19.05.2021 ih

Aus: Alfred Monnin, Leben des im Jahre 1859 im Rufe der Heiligkeit verstorbenen Pfarrers von Ars, Joh. Bapt. Maria Vianney, 1863, 2. Bd. S.308

10. Sonntag im Jahreskreis 6.06.2021 Lesejahr B

 

„Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: er ist von Sinnen. Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist vom Beézebul besessen;“

 Mk 3,21f

„Es gibt in der Tat diejenigen, die ohne die oberste Autorität des Papstes zu leugnen, gegen ihn und seine Führung die ungerechtesten Vorurteile haben: die überzeugt sind, dass er nicht auf der Höhe des modernen Fortschrittes ist und dass er die aktuellen Notwendigkeiten schlecht versteht; sie haben für den Papst weder eine echte Zuneigung noch Ergebenheit.
Und doch ist der Papst das Oberhaupt, der unfehlbare Lehrer der Kirche. Das ist Petrus, den Jesus Christus beauftragt hat, zu binden und zu lösen mit Vollmacht. Es ist Jesus Christus, der fortfährt zu lehren und die Menschheit zu erlösen.“ °
Pfr. von Ars

Fronleichnam 3.06.2021 Lesejahr B Hochfest des Leibes und Blutes Christi

 

„Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?...Dort bereitet alles für uns vor!...Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte und bereiteten das Paschamahl vor.“  Mk 14, 12;15f

„Am Ende der Prozession (Fronleichnam), die sehr lang gewesen war, wollte man ihm Erfrischungen reichen; er wies sie zurück mit den Worten: „Das ist unnötig: ich brauche nichts. Wie könnte ich ermüdet sein? Ich trug Den, der mich trägt.“ °Pfr. von Ars

Dreifaltigkeitssonntag 30.05.2021 Lesejahr B

 

„In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel.“ Mt 28,16f

„Das Kreuz ist die Himmelsleiter.“ °Pfr. von Ars

Pfingsten 23.05.2021 Lesejahr B

 

„Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.“ Joh 20,21ff

„Wenn Adam, unser Stammvater, nicht gesündigt hätte und wir nicht alle Tage sündigen würden, wie glücklich wären wir! … In der Tat, es ist die Sünde, die all unser Unheil herbeizieht, Hunger, Erdbeben, Brände, Frost, Hagel, Gewitter, alles, was uns niederdrückt, alles, was uns unglücklich macht.“ °Pfr. von Ars

7. Sonntag der Osterzeit 16.05.2021 Lesejahr B

 

„Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.“ Joh 17,14f

„Mit den Augen der Welt kann man nur dieses irdische Leben sehen, so wie mein Auge nur diese Mauer sieht, wenn die Kirchentüre geschlossen ist. Mit den Augen des Glaubens aber sieht man in die Tiefen der Ewigkeit.“ ° Pfr. von Ars

Christi Himmelfahrt 13.05.2021 Lesejahr B

 

„Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Sie aber zogen aus und verkündeten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die es begleiteten.“ Mk 16, 19f

„Da Er nur mit unseren Angelegenheiten beschäftigt ist, geht es aus Seiner Gerechtigkeit und Seiner Güte hervor, dass Er uns hilft und uns beisteht.“°Pfr. von Ars

Ite ad Joseph - Geht zu Josef

 statue vor dem kloster saint marc

                        Statue vor dem Josefskloster Saint Marc, Colmar

Anlässlich des 150. Jahrestages der Erhebung des heiligen Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche, rief Papst Franziskus am 08. Dezember 2020 ein „Jahr des heiligen Josef“ aus. Dies freute uns Josefsschwestern in besonderer Weise.

Dazu verfasste er ein Apostolisches Schreiben „Patris corde“. Am Schluss schreibt der Papst: „Ziel dieses Apostolischen Schreibens ist es, die Liebe zu diesem großen Heiligen zu fördern und einen Anstoß zu geben, ihn um seine Fürsprache anzurufen und seine Tugenden und seine Tatkraft nachzuahmen.“

6. Sonntag der Osterzeit 9.05.2021 Lesejahr B

 

„Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“ Joh 15,9f

„Der Christ, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes, erlöst durch das Blut eines Gottes! Der Christ, Kind eines Gottes, Bruder eines Gottes, Erbe eines Gottes! Der Christ, Gegenstand des Wohlgefallens der Drei göttlichen Personen! Der Christ, dessen Leib Tempel des Heiligen Geistes ist: das alles entehrt die Sünde.“°Pfr. von Ars

5. Sonntag der Osterzeit 2.05.2021 Lesejahr B

 

„Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt.“ Joh 15, 4

„Ich verdorre vor Missbehagen auf dieser Erde … Meine Ohren hören nur Dinge, die mir das Herz zerreißen … Ich habe keine Zeit, um zu Gott zu beten; ich halte es nicht mehr aus. Wie lang wird mir das Leben mit den Sündern! Wann werde ich bei den Heiligen sein? … Wenn ich gewusst hätte, was mich in Ars erwartete, wäre ich vor Furcht auf der Stelle gestorben.“°
Pfr. von Ars

4. Sonntag der Osterzeit 25.04.2021 Lesejahr B

 

„Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.“ Joh 10,17f

„Wir haben nur unseren Willen zu eigen; das ist das Einzige, über das wir verfügen können,  um den Guten Gott zu ehren. Auch beteuert man, dass ein einziger Akt des Verzichts auf den Willen ihm angenehmer ist als dreißig Tage Fasten.“°
Pfr. von Ars

3. Sonntag in der Osterzeit 18.03.2021 Lesejahr B

 

„Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden.“ Lk 24, 46f

„Sich von Gott abwenden ist nur der Anfang und gleichsam der erste Teil der Sünde; aber Gott ablehnen und sich an das Geschöpf binden und aus ihm ein Götzenbild machen, das ist die Vollendung der Sünde: Gott, das Sein an sich, wird dann unterhalb des Nichts gestellt.“ Pfr. von Ars°

2. Sonntag der Osterzeit, Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag 11.04.2021 Lesejahr B

 

„Noch viele andere Zeichen hat Jesus  vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“ Joh 20,30f

„Der Gerechte, der aus dem Glauben lebt, ist einem jungen Weinberg voll süßer Trauben ähnlich: Er verbreitet um sich den feinen Duft seiner Tugenden, und die Überfülle seiner Werke sticht hervor. Wer aber nicht mit Gott lebt, ist einem dürren Weinstock ähnlich, der nur im Weg steht, den man ausreißen und ins Feuer werfen muss.“° Pfr. von Ars

Ostersonntag 4.04.2021 Lesejahr B

 

„Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Mágdala, Maria, die Frau des Jakobus, und Sálome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging.“ Mk 16, 1f

„ Am Sonntag öffnet uns der liebe Gott seine Schätze, an uns ist es, mit vollen Händen daraus zu schöpfen.“°
Pfr. von Ars

Gründonnerstag 1.04.2021 Lesejahr B

 

„Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.“ Joh 13, 3f

Palmsonntag 28.03.2021 Lesejahr B

 

„Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf – wie es in der Schrift heißt: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer Eselin.“ Joh 12,14f

Die Demut, die Königin der göttlichen Tugenden… war für Vianney wahrhaft Meisterin seines Lebens und seiner Vollkommenheit. Sie warf ihren Glanz über seine ganze Persönlichkeit. Ségur, der ihn im Jahre 1858 aufsuchte, war der Meinung, diese Tugend allein würde genügen, ihn zur Ehre der Altäre zu erheben.

Als der erblindete Prälat ins Schloss zurückkehrte, … konnte er sich über die Demut des Pfarrers von Ars nicht genug tun. „Sie kam ihm wie ein wahres Wunder vor“, berichtet die Gräfin des Garets, „inmitten dieses gewaltigen Andranges, der für den guten Pfarrer eine ununterbrochene Versuchung zur Eigenliebe sein musste.“°

5. Fastensonntag (Passionssonntag) 21.03.2021 Lesejahr B

 

„Herr, wir möchten Jesus sehen.“ Joh 12,21

„ Wenn ihr Gottes suchet, werdet ihr ihn finden.“ °Pfr. von Ars

Gott sehen, das ist wohl die tiefste Sehnsucht des Menschen Herz, selbst wenn es ihm nicht bewusst ist. Allein in der Anschauung Gottes erwarten wir die Erfüllung aller unserer Sehnsüchte, Hoffnungen und Wünsche.

4. Fastensonntag 14.03.2021 Lesejahr B

 

„Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.“ Joh 3,19f

„Der Herr Pfarrer war in seinen eigenen Augen so klein, so nichtig und unbedeutend, dass es dem Heiligen Geist gefallen hat, diese Leere mit einer Überfülle von wunderbarem Licht auszufüllen.“ °

3. Fastensonntag 7.03.2021 Lesejahr B

 

„Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.“ Joh 2,16f

Eines Tages bekam der gute Pfarrer Besuch von einem berühmten Dichter, welchen die Neugierde angezogen hatte. „Herr Pfarrer, sagte dieser beim Abschiede, ich habe Gott nie so nah gesehen.“ „Ja, wahrlich, antwortete der Pfarrer, er ist nicht fern,“ und zeigte dabei auf den Tabernakel. °

2. Fastensonntag 28.02.2021 Lesejahr B

 

„Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.“ Mk 9,10

„Für dich, teurer und verehrter Pfarrer, ist die Versuchung beendigt. Keine Furcht mehr. Wir vertrauen darauf, du bist bereits eingegangen in die Freude, die Ruhe und den Frieden … Du bist hineingegangen durch jene Mutter der Barmherzigkeit, die du so sehr geliebt und deren Namen du trägst … O, wache doch, wache stets von diesem Aufenthalt der Glorie und des Glückes herab über uns! Israels Wagen und Wagenlenker, lass uns zurück deinen doppelten Geist, den der Ergebenheit in den Dienst des Herrn, und den der gemäßigten, durch Vertrauen und Liebe beherrschten Furcht! … Lass ihn zurück dem Bischofe, so traurig und so glücklich zugleich, in diesem Augenblicke von dir zu reden.“° Mgr. de Langalerie, Bischof von Belley

1. Fastensonntag 21.02.2021 Lesejahr B

 

„Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.“ Mk 1,13

„Warum… haben wir einen solchen Widerwillen gegen die Buße und einen so geringen Schmerz über unsere Sünden?  O weh! … das kommt daher, weil wir weder die Beleidigungen kennen, die die Sünde Jesus Christus verursacht hat, noch die Übel, die sie uns für die Ewigkeit bereitet.“° Pfr. von Ars

6. Sonntag im Jahreskreis 14.02.2021 Lesejahr B

 

„Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf.“ Mk 1,45

„Lassen wir die Kinder der Welt reden. Leider sind sie nur allzu blind. Es gibt heute genauso Ungläubige, wie es Ungläubige zur Zeit unseres Herrn gegeben hat. Jesus heilte in Judäa die Kranken, trieb die Teufel aus, weckte Tote zum Leben, und doch glaubten viele nicht an ihn. Er würde heute die gleichen Wunder unter uns wirken, das es auch heute noch Ungläubige gibt.“°

5. Sonntag im Jahreskreis 7.02.2021 Lesejahr B

 

„Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen.“  Mk1,37f

„Nein, nein,“ sagt Vianney wieder; „Sie müssen in diesem Zustande bleiben. So sind Sie für ihre Kongregation nützlicher; Sie tun so mehr Gutes und retten mehr Seelen…. Gott bedarf keines Menschen, … Man muss die Dinge in Gott betrachten; man muss in die Ratschläge Gottes eingehen. “ ° Pfr. von Ars

4. Sonntag im Jahreskreis 31.01.2021 Lesejahr B

 

„Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle und einer fragte den anderen: Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.“ Mk 1, 25ff

„Schon lange,“ sagte er zu mir, „habe ich Gott um diese Gnade gebeten, und endlich hat er mich erhört. – Ich denke, diesmal bin ich doch der Ärmste meiner Pfarre. Alle haben ihr Bett, und ich habe, Gott sei Dank! keins mehr.“ – … – „Aber Herr Pfarrer!“ sagte ich in einem Tone, dass er nur Mitleid zu finden meinte, wo ich doch nur Bewunderung besaß. – „O!“ erwiderte er, hier ist weniger Unglück, als wär‘ auch nur die kleinste Sünde!“ °

3. Sonntag im Jahreskreis 24.01.2021 Lesejahr B

 

„Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Mk 1,14f

„Die Schmerzen sind nicht das Schlimmste“, bemerkte ihr Vianney, „die Seele müsste man heilen. Ihre Aufgabe hat erst begonnen.“ Frau Chamonard schied von Ars „mit einem Gefühl der Bewunderung und eigentümlich gestärkt“. Sie trug „die unerschütterlichste Zuversicht mit nach Hause“. Vier Jahre später starb ihr Gatte, mit Gott versöhnt.“°

2. Sonntag im Jahreskreis 17.01.2021 Lesejahr B

 

„Andreas… traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden – d. h. übersetzt: Christus – der Gesalbte. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen, das bedeutet: Petrus, Fels.“ Joh 1,40ff

„Beide (d.h. Massiat und sein Freund) stellten sich nun der Sakristei gegenüber; alsbald trat Vianney im  Meßgewande aus derselben, und sein Blick fiel beim Heraustreten auf Herrn Massiat; beider Blicke begegneten sich. Massiat versichert, dass dieser E i n e  Blick ihn bis auf den Grund des Herzens getroffen habe; unwillkürlich verneigte er sich und bedeckte sein Antlitz mit beiden Händen.“ °

Taufe des Herrn 10.01.2021 Lesejahr B

 

„In jener Zeit trat Johannes in der Wüste auf und verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;“ Mk 1,7

„Nein, es gibt auf der Welt nichts Unglücklicheres als einen Priester. Womit verbringt er sein Leben? Zu sehen, wie der gute Gott beleidigt wird. Immer wird sein heiliger Name gelästert! Immer seine Gebote verletzt! Immer seine Liebe verschmäht! Der Priester sieht nur das, er hört nur davon….  

Erscheinung des Herrn 2021 Lesejahr B

Erscheinung des Herrn 2021 Lesejahr B

„Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm.“ Mt 2,10f

„Glücklicher Tag für uns, meine Brüder, ein für immer denkwürdiger Tag, an dem die Barmherzigkeit unseres Erlösers uns aus der Dunkelheit des Götzendienstes herausgezogen hat zur Berufung des Glaubens in der Person der Magier, die aus dem Orient kommen, um den Messias anzubeten und in ihm ihren Gott und Erlöser in unserem Namen zu erkennen. Ja, meine Brüder, sie sind unsere Väter und unser Vorbild im Glauben. Glücklich, wenn wir sie  treu nachahmen und ihnen folgen!
Oh! rief hingerissen von Liebe und Dankbarkeit der heilige Papst Leo aus: Engel der himmlischen Stadt, leiht uns eure Flammen der Liebe, um Gott zu danken für die Barmherzigkeit unserer Berufung zum Christentum und zum ewigen Heil.“° Pfr. von Ars

2. Sonntag nach Weihnachten 3.01.2021 Lesejahr B

 

„Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes werden,“ Joh 1,11f

„Seht doch, .. der Herr des Universums, der König des Himmels und der Erde, verachtet, verworfen von den Menschen, für die er kommt, um sein Leben zu ihrer Rettung zu geben!... Welches Glück für uns, …vor unseren Augen ein so schönes Vorbild zu haben, dem wir ohne Furcht vor Täuschung folgen können.“ ° Pfr. von Ars

Neujahr 2021 - Hochfest der Gottesmutter Maria Lesejahr B

 

„In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.“ Lk 2,16

„.. Jesus Christus kommt, um  durch tiefste Demut in seiner Geburt zu kämpfen. Er will nicht nur von seinem himmlischen Vater abhängig sein und ihm in allen gehorchen, sondern auch den Menschen gehorchen und gewissermaßen von ihrem Willen abhängig sein… zum Trost der Armen, wenn sie in einer Krippe ihren Gott und Erlöser gebettet auf einer Hand voll Stroh sehen.“ Pfr. von Ars

Fest der Heiligen Familie 27.12.2020 Lesejahr B

Fest der Heiligen Familie  27.12.2020 Lesejahr B

„Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden… Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.“ Lk 2,33; 39

„Ja, als Christen … müssen wir uns gegenseitig zu unserer Rettung helfen, weil wir Kinder desselben Vaters sind und dazu bestimmt sind, in den Himmel zu kommen und dort zu herrschen… Denkt daran, welche Sorgen und Vorkehrungen Väter und Mütter treffen müssen, um die Seelen ihrer armen Kinder zu retten, die einen Teil ihrer selbst sind und die ihnen der gute Gott anvertraut hat wie einen Schatz, für den er eines Tages furchterregende Rechenschaft von ihnen verlangt.“ °Pfr. von Ars