Geistliche Impulse

Muttergottes-Statue im Pilgergarten
Umkehr – Aschermittwoch 2010
„Jeden Tag ergeht der Ruf an uns, uns zu bekehren, aber in diesem Jahr gilt uns – und allen, die das Geschenk der Priesterweihe empfangen haben –, dieser Ruf ganz besonders. Umkehr, aber wohin? Umkehr, um auf immer authentischere Weise zu dem zu werden, was wir sind; Umkehr zu unserer kirchlichen Identität durch einen Dienst, der dieser Identität auf vollkommene Weise entspricht, damit eine Erneuerung im freudigen Bewusstsein über unser „Sein“ unser „Handeln“ bestimmt oder besser noch, damit dieses Bewusstsein Christus, dem Guten Hirten, Raum gibt, in uns zu leben und durch uns zu handeln.“
Mit dem heutigen Aschermittwoch haben wir die 40 Tage der Fastenzeit vor Ostern begonnen. Zeit, um unser Christ- Sein zu erneuern, unsere Berufung tiefer zu erkennen, wer wir vor Gott dank unserer Taufe sind.
Im Römerbrief 12,2 (Gute Nachricht Bibel) heißt es über die tägliche Umkehr: „Lasst euch von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.“ In diesem Sinn ist jeder Christ aufgerufen „umzukehren“, jeden Tag neu zu fragen: „Herr, was willst Du? Jesus, handle Du durch mich.“ So kann ich das Geschenk der Taufe, d.h. meines Leben mit dem lebendigen Gott, tiefer erfassen.
Nicht nur in der Taufe, sondern auch in der Priesterweihe geschieht von Gott her etwas Unwiderrufliches, dessen Würde und Schönheit wir gar nicht ganz begreifen. Aber wir dürfen dieses Große leben und uns daran freuen.
Beten wir in diesem Jahr darum, dass wir die Freude über unsere Gotteskindschaft immer mehr leben dürfen, und beten wir für unsere Priester um immer mehr Freude an dem, was ihnen von Gott durch die Weihe geschenkt wurde.
17.02.2010 Sylvia Schraml, Theologin
Liebe zur hl. Jungfrau
"Der liebe Gott hätte eine schönere Welt schaffen können als die unsere, aber er hätte kein Geschöpf mit größerer Vollkommmenheit auszeichnen können als Maria."
"O unbefleckte Jungfrau, du erlangst bei Gott alles, was du willst!"
8.12.2009 Pfarrer von Ars, Nodet S.306, 311