Archiv Worte des hl. Pfarrers von Ars
2012
Weit entfernt, den Christ in Verzweiflung zu stürzen, wird das Letzte Gericht ihn nur trösten. Er wird statt eines strengen Richters seinen Vater und Erlöser finden.
27.01.2012
Ein Mensch, der so glücklich ist, in Geduld und Sanftmut zu verharren, ist in der Ruhe seines Herzens ein sichtbares Abbild Gottes.
20.01.2012
Man muss allen nach Kräften Gutes tun, aber seinen Lohn nur von Gott allein erwarten.
13.01.2012
Wenn wir doch wie die Hirten das Feuer unserer Gottesliebe in unserem Herzen durch Gebete und gute Werke immer erhalten könnten; es würde niemals erlöschen.
6.01.2012
2011
Meine Brüder, sind wir nicht gücklicher als Simeon? Wir können Jesus immer sehen, wenn wir wollen. Er kommt nicht nur in unsere Arme, sondern in unser Herz.
30.12.2011
Gott liebt uns mehr als der beste Vater, mehr als die zärtlichste Mutter. Wir haben nichts anderes zu tun, als uns ihm zu unterwerfen, uns seinem Willen zu überlassen mit dem Herzen eines Kindes.
23.12.2011
Die Erde ist zu klein, um der Seele das geben zu können, was sie sättigt: sie hat Hunger nach Gott, nur Gott allein kann sie erfüllen.
16.12.2011
Es gibt nichts Schöneres als eine reine Seele, die alle ihre Gedanken, Regungen, Wünsche zum Himmel erhebt, um dem lieben Gott zu gefallen und ihn anzubeten.
9.12.2011
Wie gut ist doch Gott, dass er mein unermessliches Elend erträgt...
2.12.2012
Wenn ihr euch etwas recht wünscht, opfert es dem lieben Gott auf, das ist das sicherste Mittel, ihm angenehm zu sein.
25.11.2011
Mit den Augen der Welt kann man nur dieses irdische Leben sehen, so wie mein Auge nur diese Mauer sieht, wenn die Kirchentüre geschlossen ist. Mit den Augen des Glaubens sieht man in die Tiefen der Ewigkeit.
18.11.2011
Vereinigung mit Jesus Christus, Vereinigung mit seinem Kreuz: hier liegt unser Heil!
11.11.2011
Aus uns selber sind wir so schwach. Seien wir nicht verwegen.
4.11.2011
Das Herz des Menschen wird auf Erden bis ans Ende eine Mischung von Gut und Böse, von Laster und Tugend, Licht und Finsternis, von gutem Samen und Unkraut bleiben.
28.10.2011
Mit der Hilfe Mariens brauchen wir nur siegen zu wollen, und wir sind sicher, siegreich zu sein.
O wie leicht wirkt der sein ewiges Heil,der seine Zuflucht zu Maria nimmt!
21.10.2011
Die allerseligste Jungfrau steht zwischen ihrem Sohn und uns. Je mehr wir gesündigt haben, desto zärtlicher und mitleidsvoller ist sie gegen uns. Denn das Kind, das seiner Mutter die meisten Tränen gekostet hat, ist ihrem Herzen am teuersten. Eilt eine Mutter nicht immer zum schwächsten und hilflosesten ihrer Kinder? Schenkt ein Arzt eines Spitals nicht die meiste Aufmerksamkeit jenen Patienten, die am meisten krank sind?
24.10.2011
Das "Ave Maria" ist ein stets wirksames Gebet.
07.10.2011
Oh! Wie ist doch jener ein weiser und guter Christ, der es versteht, die Widrigkeiten seines Amtes in Ruhe und Frieden hinzunehmen.
30.09.2011
Die Erde ist eine Brücke, die über Wasser führt. Sie dient nur dazu, unseren Füßen Halt zu geben.
23.09.2011
Die Dornen erzeugen den Balsam und das Kreuz träufelt die Süßigkeit, aber man muss die Dornen fest in seine Hände nehmen und das Kreuz an sein Herz drücken, damit sie den Saft träufeln, den sie enthalten.
16.09.2011
Unsere Vorräte hemmen den Strom der Barmherzigkeit...und unser Misstrauen hält seine Wohltaten auf.
9.09.2011
Der wahre Grund, warum wir einer Versuchung Widerstand geleistet haben, ist der: Zur Zeit, in der wir versucht wurden, hat eine fast unbegrenzte Zahl an Seelen durch ihre Gebete, ihre Abtötung und Kommunionen gegen die Anschläge des bösen Feindes ein uneinnehmbares Bollwerk errichtet.
2.09.2011
Wenn wir den lieben Gott ein wenig lieben, wollen wir schon, dass nichts uns daran hindert, nichts uns Schwierigkeiten bereitet... Das kommt daher, dass wir den Wert und das Glück der Kreuze nicht kennen.
26.08.2011
In diesem Herzen ist nichts anderes als Liebe!
19.08.2011
Niemals werden wir begreifen können, wie sehr Maria danach verlangt, uns zu unserm Heil behilflich zu sein, wie sehr sie um uns besorgt ist.
Das geringste Vertrauen, das wir auf sie setzen, bleibt niemals ohne Belohnung.
Glücklich, wer unter Ihrem Schutze lebt und stirbt; man kann mit gutem Grund sagen, dass sein ewiges Heil in Sicherheit ist und dass ihm einst der Himmel zuteil wird.
12.08.2011
Das Herz der allerseligsten Jungfrau ist die Quelle, aus der Er sein Blut genommen hat, das uns erlöste.
5.08.2011
Der hl. Franz von Sales lehrt, dass derjenige, der nach Vollkommenheit strebt, bereits vollkommen ist.
29.07.2011
Wenn wir im guten Glauben handeln, wenn wir tun, was wir können und uns so zeigen, wie wir sind, können wir ruhig sein.
22.07.2010
Ich denke oft, dass ich mich verlieren und nur mehr in Gott wiederfinden möchte.
15.07.2011
Man tut viel mehr für Gott, wenn man die Dinge ohne Lust und Freude macht. Es ist richtig, dass ich täglich erwarte, dass man mich wegjagen würde; aber ich mache doch alles, als ob ich niemals hätte weggehen sollen.
8.07.2011
Was uns fehlt, uns Priestern, um Heilige zu sein, ist der Mangel an Überlegung. Man geht nicht in sich; man weiß nicht, was man tut. Wir bedürfen des Nachdenkens, der Betrachtung, der Gottverbundenheit.
1.07.2011
Kommt zur Kommunion, kommt zu Jesus, kommt von ihm zu leben, um für ihn zu leben.
24.06.2011
Wenn uns Gott kommen sieht, neigt er sich tief zu seinem kleinen Geschöpf herab, wie ein Vater, der sich zu seinem kleinen Kind hinunterbeugt, damit er hört, was dieses ihm sagt.
17.06.2011
Der Heilige Geist ist eine Kraft...Er ist es, der die Märtyrer gestützt hat. Ohne den Heiligen Geist würden die Märtyrer abgefallen sein wie die Blätter von den Bäumen.
10.06.2011
Ich bin sehr zufrieden, ich habe nichts mehr, der liebe Gott kann mich rufen, wann er will.
3.06.2011
Der Mensch war für den Himmel geschaffen worden. Der Teufel hat die Leiter zerbrochen, die hinauf führte. Unser Herr hat durch sein Leiden eine andere geschenkt... Die allerseligste Jungfrau ist am Ende der Leiter und hält sie mit beiden Händen.
27.05.2011
Die Versuchungen haben keine Macht über einen Christen, dessen Herz wahrhaft der allerseligsten Jungfrau ergeben ist.
20.05.2011
Die allerseligste Jungfrau ist so voll Güte, dass sie uns immer mit Liebe behandelt und niemals bestraft.
13.05.2011
Ein Gott sehr wohlgefälliges Gebet ist, die allerseligste Jungfrau zu bitten, dass sie dem Ewigen Vater ihren göttlichen Sohn aufopfert, der sich für die Sünder bis zum letzten Blutstropfen dahingegeben hat. Das ist das beste Gebet, das man machen kann. Denn alle Gebete geschehen im Namen und durch die Verdienste Jesu Christi... Meine Kinder, hört gut zu: jedes Mal, wenn ich eine Gnade erlangt habe, habe ich sie auf diese Art erbeten.
6.05.2011
Glücklich der wissende Christ, der in den Geist der Kirche eindringt.
29.04. 2011
Wenn wir Gott in unserem Herzen haben, muss es wohl brennen.
22.04.2011
Unser Herr bezeugt seine Liebe immer durch Leiden. Es scheint, als ob er sein Ziel ohne diesen Weg nicht erreichen könnte: es ist der einzige, der zum Himmel führt.
15.04.2011
Unlängst kam ich von Savigneux zurück. Die kleinen Vögel sangen in den Wäldern. Da habe ich zu weinen begonnen. Arme kleine Tiere, sagte ich mir, der liebe Gott hat euch zum Singen erschaffen und ihr singt...Und der Mensch ist erschaffen, um Gott zu lieben und er liebt ihn nicht.
8.04.2011
Derjenige übt ein großes und Gott angenehmes Fasten, der seine Eigenliebe bekämpft, seinen Stolz, seinen Widerwillen, das zu tun, was er ungern tut, der mit Menschen zusammen ist, die seinem Charakter, seiner Handlungsweise entgegengesetzt sind und sie doch geduldig erträgt.
1.04.2011
Die allerseligste Jungfrau hat uns zweimal das Leben geschenkt: Bei der Menschwerdung Jesu und am Fuß des Kreuzes. Sie ist daher in zweifacher Weise unsere Mutter.
25.3.2011 Hochfest Verkündigung des Herrn
Seinem Herzen entquillt ein Strom von Liebe und Erbarmen, um die Sünden der Welt zu ertränken.
19.03.2011
Ihr seid nichts durch euch selbst...Ihr seid nichts, aber Gott ist mit euch...
Aschermittwoch 9.03.2011
Der liebe Gott weiß alles. Im Voraus weiß er, dass ihr, nachdem ihr gebeichtet habt, neuerlich sündigen werdet. Dennoch verzeiht er euch. Welche Liebe hat unser Gott! Er geht so weit, absichtlich die Zukunft zu vergessen, um zu verzeihen.
4.03.2011
Mein Gott, gib mir die Gnade, dich ganz so zu lieben, wie es in meiner Macht steht, dich zu lieben.
25.02.2011
Glücklich der wissende Christ, der in den Geist der Kirche eindringt.
18.02.2010
"Gewähre mir die Bekehrung meiner Pfarre; ich bin bereit, alles zu leiden, was du willst, für die ganze Dauer meines Lebens."
11.02.2011
"Wenn wir nach der heiligen Kommunion etwas vom lieben Gott erlangen wollen, bringen wir ihm seinen vielgeliebten Sohn dar mit allen Verdiensten seines Todes und seines Leidens; er wird uns nichts versagen können. "
4.02.2011
"Wenn der Heilige Geist in uns wohnt, dann erweitert sich unser Herz und wird froh und zuversichtlich.
Wie der Fisch im Wasser, so schwimmt unsere Seele im Meere der göttlichen Liebe.Je größer dieses Meer ist, um so besser.
Der Fisch beklagt sich niemals darüber, dass er zu viel Wasser habe; ebenso wenig darf sich der gute Christ beklagen, dass er zu lange beim lieben Gott verweilen müsse."
29.01.2011
Das Kreuz ist die Himmelsleiter.
21.01.2011
"Es gibt Heilige, die schlagen den Teufel in die Flucht, indem sie sagen: Wie bin ich doch elend!"
14.01.2011
"Nur Gott muss man suchen, nur ihn allein ersehnen."
7.01.2011
"Die allerseligste Jungfrau stellt sich zwischen ihren göttlichen Sohn und uns arme Sünder. Je tiefer wir im Sündenelend stecken, um so mehr Zärtlichkeit und Mitleid hat sie mit uns.
Das Kind, das seiner Mutter die meisten Tränen gekostet hat, ist ihrem Herzen das liebste. Eilt eine Mutter nicht immer dem schwächsten ihrer Kinder und dem am meisten den Gefahren ausgesetzten zu Hilfe?"
1.01.2011
2010
Gott schenkt uns nur deshalb so überströmende Gnaden, damit wir dem Himmel zugehen. Wir müssen nur wollen.
23.12.2010
Das Kreuz trägt dich, nicht du bist es, der es trägt.
17.12.2010
Wenn Gott uns kommen sieht, neigt er sich tief zu seinem kleinen Geschöpf herab, wie ein Vater, der sich zu seinem Kind hinunterbeugt, damit er hört, was dieses ihm sagt.
10.12.2010
In diesem Augenblick (vor Weihnachten) waren Jesus und Maria gleichsam nur eine Person. In dieser für Maria so glücklichen Zeit atmete Jesus nur durch den Mund Mariens.
3.12.2010
Sucht nur einen Herrn und dient ihm allein, und wenn ihr einmal in seinem Gefolge seid, dann verlasst ihn nicht.
aus einer Predigt im Advent 26.11.2010
Es ist leichter, seine Seele zu retten als sie zu verlieren, so groß ist die Barmherzigkeit Gottes.
12.11.2010
Mein Gott, ich muss also vor dir mit leeren Händen erscheinen.
5.11.2010
Der Teufel ärgert sich nie so sehr, als wenn er sieht, dass wir mit demselben Geld, dessen er sich bedient, um die Seelen zu bestechen und zu verderben, ihr Heil bewirken.
16.11.2010
Wir werden ihn sehen, wir werden ihn sehen!... O meine Brüder! Habt ihr schon jemals daran gedacht? Wir werden Gott sehen! Wir werden ihn voll Güte sehen! Wir werden ihn sehen, wie er ist... von Angesicht zu Angesicht!... Wir werden ihn sehen! Wir werden ihn sehen!!! (Und während einer Viertelstunde hörte er nicht auf zu weinen und zu wiederholen: Wir werden ihn sehen! Wir werden ihn sehen!)
29.10.2010
Die größten Heiligen sind jene, die am meisten versucht worden sind.
15.10.2010
In der Welt findet man zu jeder Stunde etwas, um seinem Willen zu entsagen: man versagt sich einen Besuch, der Freude machen würde; man erfüllt eine Liebespflicht, die langweilt; man legt sich zwei Minuten später nieder, man steht zwei Minuten früher auf; wenn zwei Dinge zu tun sind, gibt man dem den Vorzug, das uns weniger zusagt.
8.10.2010
Eines Tages werden wir sehen, dass wir bloß durch das Ertragen der unausbleiblichen Unannehmlichkeiten des Lebens der Gerechtigkeit Gottes hätten Genüge tun können.
30.09.2010
Unsere Vorräte hemmen den Strom seiner Barmherzigkeit... und unser Misstrauen hält seine Wohltaten auf.
24.09.2010
Die Versuchungen,die am meisten zu fürchten sind, die mehr Seelen verderben, als man glaubt, das sind die kleinen Gedanken der Eigenliebe, diese Gedanken der Selbstzufriedenheit, diese Beifallsbekundungen über alles, was man tut, über das, was über uns gesagt wurde.
17.09.2010
Außer Gott ist nichts beständig, nichts, nichts!
10.09.2010
Wenn ich daran denke (an mein Elend, mein Nichts), zittere ich so, dass ich nicht imstande bin, meinen Namen zu schreiben.
3.09.2010
Es ist etwas Schönes, ein Herz zu haben, das, so klein es auch ist, dazu dient, Gott zu lieben!
26.08.2010
O meine Kinder! Was macht unser Herr im Sakrament seiner Liebe? Er hat sein gutes Herz mitgenommen, um uns zu lieben. Aus diesem Herzen dringen Zärtlichkeit und Barmherzigkeit, um die Sünden der Welt zu ertränken.
20.08.2010
Man muss oft den ganzen Tag lang die Erleuchtungen des Heiligen Geistes erbeten. Oh! Dass wir doch danach verlangten, um unsere Armseligkeit zu erkennen!
13.08.2010
Empfangen wir aus der Hand Gottes mit gleicher Ruhe Bitternis und Trost.
6.08.2010
Sie erleiden eine Art Martyrium: doch welches Glück für uns, ein gewisses Martyrium der Liebe zu erdulden. Wie schön ist das! Märtyrer!
30.07.2010
Wie wichtig auch unsere Beschäftigungen sein mögen, wir können zum lieben Gott beten, ohne irgend etwas davon in Unordnung zu bringen.
23.07.2010
Man muss ganz einfach beten und sprechen: Mein Gott, da ist eine gar arme Seele, die nichts besitzt, die nichts vermag, schenk mir die Gnade, dich zu lieben, dir zu dienen und zu erkennen, dass ich nichts bin.
16.07.2010
Du hast ein kleines Herz, aber das Gebet weitet es und befähigt es, Gott zu lieben.
9.07.2010
Welcher von zwei Menschen leidet mehr: jener, der rasch und von Herzen aus Liebe zu Gott verzeiht oder jener, der Hassgefühle gegen seinen Nächsten in sich nährt?
2.07.2010
Das sicherste Mittel dieses Feuer (der Liebe unseres Herrn) in den Herzen der Gläubigen zu entzünden, ist, ihnen das Evangelium zu erklären. In diesem Buch der Liebe zeigt sich unser Herr in jeder Zeile in der Liebenswürdigkeit seiner Milde, seiner Geduld, seiner Demut, als Freund und Tröster des Menschen, als derjenige, der zu ihm nur von der Liebe spricht und ihn auffordert, sich ihm ganz zu schenken, als jener, der ihm nur mit Liebe antwortet.
25.06.2010
Opfert auch die Versuchung auf für die Bekehrung der Sünder: das ärgert den Teufel und schlägt ihn in die Flucht, weil die Versuchung sich gegen ihn wendet...Nachher wird er euch wohl in Ruhe lassen.
18.06.2010
Ich will heute für dich arbeiten, o mein Gott! Ich werde mich allem unterwerfen, was du mir schickst - weil es von dir kommt. Ich biete mich zum Opfer an. Doch, mein Gott, ich kann nichts ohne dich. Hilf mir!
14.06.2010
Wenn wir das Herz Jesu nicht lieben, was wollten wir denn dann lieben?Herz Jesu-Freitag
04.06.2010
O meine Kinder! Was macht unser Herr im Sakrament seiner Liebe? Er hat sein gutes Herz mitgenommen, um uns zu lieben. Aus diesem Herzen dringen Zärtlichkeit und Barmherzigkeit, um die Sünden der Welt zu ertränken.
2.06.2010
Die guten Wünsche sind der Hauch des Heiligen Geistes, der durch unsere Seele weht und alles neu macht, wie ein warmer Wind, der das Eis zum Schmelzen bringt und den Frühling bringt.
28.05.2010
Der Heilige Geist zerstreut die Nebel, die der Teufel vor uns auftürmt, damit wir den Weg zum Himmel verlieren sollen.
21.05.2010
Mein Gott, wie notwendig ist es für uns, dass dieser Heilige Geist in uns herabkomme, um unser Herz zu verwandeln !
14.05.2010
Mein Freund, diese Anzeigen! Es gibt öffentliche Anzeigen wie jene gegen mich beim Ordinariat... Um zu sehen, was sich hier zutrug, schickte mir der Bischof Generalvikare und Ordensobere von Kongregationen...
Es kann sein, dass man mich vertreibt. Ich erwarte es, mache aber meine Arbeit, als würde ich immer hier bleiben. Diese Prüfungen sind sehr nützlich für mich, wenigstens täusche ich nicht alle Menschen...
7.05.2010
Wenn wir sagen: Mein Gott, ich glaube fest, d.h. ohne jedes Zögern! Oh! Wenn wir doch eindrängen in den Sinn dieser Worte. Ich glaube fest, dass du überall gegenwärtig bist, dass du mich siehst, dass ich unter Deinen Augen bin, dass ich dich eines Tages klar sehen werde, dass ich mich jener Güter erfreuen werde, die du mir versprochen hast! - Mein Gott, ich hoffe, dass du mir all das vergelten wirst, was ich getan habe, um dir zu gefallen...Mein Gott, ich liebe dich: Ich habe ein Herz, um dich zu lieben!...Oh! Wie sehr genügt doch dieser Akt des Glaubens, der auch zugleich ein Akt der Liebe ist, für alles.
30.04.2010
Wer im Leiden die Geduld verliert, verliert den Himmel. Wer geduldig leidet, gewinnt ihn. Wer aber freudig leidet, ist des Himmels sicher.
23.04.2010
"Wenn du für Gott tätest, was du für die Welt tust,so wärest du ein Heiliger."
16.04.2010
In der Liebe zu Gott werden wir unseren Frieden, unsere Vollkommenheit, unser Verdienst, unser Glück in dieser Welt und in der anderen finden.
9.04.2010
Das Kreuz ist ein Geschenk, das der liebe Gott seinen Freunden gemacht hat...
26.03.2010
Nur der erste Schritt ist schwer auf diesem Weg der Entsagung. Wenn man ihn einmal betreten hat, geht es von selbst. Und wenn man entsagen kann, kann man alles.
12.03.2010
Der Teufel höhnt die Geißel und die andern Bußwerkzeuge; oder wenn er sie nicht höhnt, macht er sich wenig daraus und behandelt diejenigen, die sie benützen , sanft. Aber was ihn verwirrt, ist die Enthaltsamkeit im Trinken, Essen und im Schlafen. Es gibt nichts, was der Teufel so fürchtet und was daher Gott wohlgefälliger wäre. O wie oft habe ich es erlebt! O welche Gnaden schenkte mir der Herr alsdann! Ich erhielt alles, was ich für mich und die andern wollte.
5.03.2010
Wir können Heilige werden; wenn nicht durch Unschuld, so wenigstens durch Buße.
26.02.2010
"Der Altar ist wie der Schoß Mariens, wo ein Gott jeden Tag in den Händen des Priesters Mensch wird.
Ja, hier ist die Krippe, wo er zum zweiten Mal geboren wird, auf diesem Altar opfert er sich, wie einst am Kreuze auf Kalvaria."
19.02.2010
"Nichts von dem, was Gott geschaffen hat, ist im Stande, das Herz eines Christen zu befriedigen, das nur für Gott gemacht ist und allein von ihm befriedigt werden kann."
12.02.2010
"Gott lieben, o, wie schön ist das! Erst, wenn wir einst im Himmel sind, werden wir es begreifen. Das Gebet hilft ein wenig dazu; denn es ist die Erhebung der Seele zu Gott."
5.02.2010
"Ihr bildet euch ein, alles hänge von eurer Arbeit ab. Doch plötzlich überfällt euch eine Krankheit, ein Unglücksfall.
O, es braucht so wenig, um alle eure Berechnungen über den Haufen zu werfen!
Ein Gewitter, ein Hagelschlag oder plötzlich eintretender Frost genügt. Der liebe Gott hat alles in seiner Hand."
29.01.2010
"Lasset doch keinen Tag vorübergehen, ohne am Morgen um den Heiligen Geist zu beten.
"Mein Gott" - so sollt ihr sprechen - "sende mir deinen Geist, damit ich erkenne, wer du bist, und was ich bin."
22.01.2010
"Wenn ihr die Demut nicht habt, so könnt ihr ruhig sagen, dass ihr nichts habt und dass ihr bei der ersten Versuchung zu Boden geworfen werdet. Wenn wir vom Teufel versucht werden, so müssen wir uns unter dem Schleier der Demut verborgen halten, und wir werden sehen, dass der Versucher wenig Gewalt über uns hat."
15.01.2010
"Tun wir alles, was wir tun, so, wie wir es in der Todesstunde getan zu haben wünschen, und alles wird wohl getan sein."
8.01.2010